Wie kommst du als Azubi ins Ausland? Wir verraten’s dir!

Azubi Ausland

Dass Studenten und Schüler ins Ausland gehen, hört man immer und überall. Doch als Auszubildender auch die weite Welt zu erkunden, ist noch nicht so populär. Dabei hast du als Azubi einige Möglichkeiten, um für eine gewisse Zeit in andere Länder zu gehen. Es gibt ein paar Dinge, die du beachten solltest – aber keine Panik mit unserer Übersicht wird alles ganz smooth!

Erst mal! Warum solltest du ins Ausland?

Azubi Ausland

Foto: Ken Treloar via Unsplash

Die Vorteile liegen ganz klar auf der Hand! In der großen weiten Welt sammelst du Erfahrungen außerhalb deiner comfort-zone. Diese neuen Erlebnisse erweitern deinen Horizont und schenken dir Erinnerungen, die dich beruflich und auch persönlich weiterbringen. Durch die Zeit im Ausland festigst du eine Fremdsprache, was im Lebenslauf einen guten Eindruck macht. Denn so kann ein Arbeitgeber sehen, dass du gut ausgestattet bist für den globalen Markt.

Das sagt das Recht dazu!

Azubi Ausland Recht

Foto: Samuel Zeller via Unsplash

Du hast rechtlich die Möglichkeit, eine gewisse Zeit während deiner Ausbildung im Ausland zu verbringen. Denn mittlerweile hat das Berufsbildungsgesetz festgeschrieben, dass du bis zu einem Viertel der Lehrzeit in einem anderen Land absolvieren darfst. Dieses Gesetz macht es nun einfacher, dir diese Ausbildungszeit in Deutschland anrechnen zu lassen. Bei einer dreijährigen Ausbildung wären das satte neun Monate. #Sonnigeaussichten 😎

Was heißt das für die Schule?

Azubi Ausland Schule

Foto: Felix Russell-Saw via Unsplash

Naja, wenn du eine duale Ausbildung machst, heißt das, dass du auch eine gewisse Zeit die Schulbank drücken musst. 🤓 Bist du aber im Ausland, bleiben deine Schulbücher wohl zu Hause und das kollidiert mit dem Lernplan der Berufsschule. 😉 In diesem Fall musst du immer den fehlenden Stoff selber nachholen. Daher ist es auf jeden Fall ratsam, mit deiner Berufsschule zu regeln, was alles auf dich zu kommt, wenn du wieder in Deutschland bist – natürlich vor deinem Auslandsaufenthalt.

Und wie geht’s im Betrieb weiter?

Azubi Ausland Betrieb

Foto: Andrew Ruiz via Unsplash

Bevor du ins Ausland gehst, musst du deinen dortigen Aufenthalt im Ausbildungsvertrag unbedingt festhalten. Halte die Dauer, die Ziele und Inhalte schriftlich fest: So bist du immer auf der sicheren Seite! Diese Lern- und Inhaltsziele müssen natürlich auch irgendwie über Ländergrenzen hinweg vergleichbar sein. Daher hat die EU den Mobilitätsnachweis „Europass“ geschaffen. Mit ihm dokumentierst du alle im Ausland gemachten Lernerfahrungen. Auf die Art ist alles schön offiziell festgehalten.

Die Geldsache

Azubi Ausland Geld

Foto: Alexas_Fotos via pixabay

Dein Betrieb zahlt dein Ausbildungsgehalt weiter, nur für deine Lebenshaltungskosten müsstest du schauen, wie du’s hinkriegst. Wie gut, dass sich die EU auch da etwas überlegt hat: Das EU-Bildungsstipendium Leonardo da Vinci ermöglicht dir so, praktische Erfahrung im europäischen Ausland zu sammeln. Sie unterstützen beispielsweise Auslandspraktika von mehreren Monaten. Mehr Infos findest du hier.

Das Auslandspraktikum

Azubi Ausland Prakitkum

Foto: Štefan Štefančík via Unsplash

Wirklich gut, um das Arbeiten in ausländischen Betrieben kennenzulernen, ist ein Auslandspraktikum. Das Beste: Es gilt als Teil deiner Ausbildung und du musst daher keinen Urlaub dafür nehmen! ✌ Frag am besten in deiner Berufsschule nach den Möglichkeiten eines Auslandspraktikums.

Allgemeine Infos und Beratungen zu deinen Wegen ins Ausland hat der IBS. Ein Besuch auf der Webseite lohnt sich!