Komm mal runter: 8 Tipps zum Stressabbauen.

Stressabbau Ruhe

Na, schon länger nicht mehr richtig durchgeatmet, nur fünf Stunden am Stück geschlafen und schon ganz wuselig im Kopf? Klarer Fall von viiiiel zu viel Zeugs in der Pipeline, welche du erledigen musst. Aber ruhig Blut, mit ein paar Tipps und der richtigen Einstellung klappt das schon und du gehst deinen Stressabbau an. 

Dem Stress auf den Grund gehen

Auch wenn viele das Wort Stress inflationär benutzen und es manchmal schon fast dazu gehört, zu jammern, sei ehrlich zu dir. Fühle in dich hinein und gestehe dir, dass du gerade eine stressige Phase hast und Stressabbau definitiv notwendig ist. Dies kann sich in unterschiedlichen Sachen äußern und mal mehr, mal weniger Einfluss auf dich, deinen Körper und deinen Alltag haben. Selbstreflexion ist aber angebracht, denn erst mit der Erkenntnis, dass du unter Stress stehst, kannst du aktiv an der gegenwärtigen Situation etwas ändern.

Old but good: To-Do-Listen

Stressabbau to doGlenn Carstens-Peters via Unsplash

Die altbewährte To-Do-Liste verhilft dir, einen Überblick zu verschaffen, was ansteht. 3 Hausarbeiten in 4 Wochen, 6 Powerpoint-Präsentationen für deinen Chef oder die Erledigungen für deine anstehende Rucksackreise: schreibe auf, was zu erledigen ist. Sortiere deine To Do’s und mache dir klar, welche Dinge wirklich heute zu erledigen sind, welche erst in ein paar Tagen oder sogar erst irgendwann, wenn ein wenig mehr Luft im Alltag ist. Ein erster wichtiger Schritt in Richtung Stressabbau ist damit schon mal getan!

Besonders hilfreich ist dabei ein Bullet Journal. Du teilst in Tage, Wochen und Monate ein und nimmst jede nicht erledigte To Do mit. Jeden Tag aufs Neue schaust du dir die To Do’s an und hast du eine noch nicht erledigt hast, überdenkst du dadurch, ob die Einträge wirklich wichtig sind. Die relevanten Dinge bekommen somit den Stellenwert, den sie auch brauchen, die weniger dringenden finden geringere Beachtung. Und hast du eine To Do erledigt, dann streiche sie durch! Na, schreitet der Stressabbau schon voran?

Nein sagen

Klingt blöd, ist aber ein ganz wichtiger Aspekt. Nicht nur im Umgang mit Kollegen oder in der Referatsgruppe musst du lernen, mal Nein sagen zu können, wenn dir wieder Aufgaben aufgebrummt werden. Auch im Familien- und Freundeskreis denke einfach öfter mal an dich. Du musst nicht immer alles erledigen und dich um Partyvorbereitungen oder die Urlaubsplanung kümmern. Und ja, auch bei positiven und spannenden Aussichten ist es völlig in Ordnung, mal zuhause auf der Couch zu bleiben. Löse dich von der Angst, immer etwas verpassen zu können und gönne dir einen Abend oder einige Stunden nur für dich. So kannst du Stress abbauen und deine Energiereserven auftanken.

Bewegung tut immer gut

Tyler Nix via Unsplash

Letztendlich ist es egal, welche Art von Sport, denn nach jeder körperliche Bewegung fühlst du dich besser und arbeitest körperlich am Stressabbau. Die entspannte Laufrunde oder eine Radtour kann deinen Kopf frei machen, genauso gut kannst du aber auch all deine Power am Boxsack rauslassen oder im Fitnessstudio Gewichte stemmen. Yoga wirkt besonders stressabbauend. Zunächst einmal kannst du aufgrund all der unbekannten Bewegungsabläufe ohnehin an nichts anderes denken, doch bist du erstmal im Flow, kannst du den Fokus ganz auf deine Bewegungen legen. Hilfreich sind auch die angewandten Atemtechniken. Was du dort lernst, kannst du immer auch im Alltag anwenden.
Du bist ein Sportmuffel? Dann versuche Bewegung und Ablenkung durch spaßige Aktionen in deinen Alltag zu integrieren und statte mal dem Jumphouse einen Besuch ab und hüpfe Trampolin oder finde deine Balance im Ninja-Parcour.

Raus in die Natur

Auch in einer Großstadt wie Hamburg gibts genug entspannte, schöne Orte. Lasse die Stille, das Grün um dich herum, das Wasser der Elbe oder den Himmel auf dich wirken. Ob für 5 Minuten auf der Parkbank oder für einen ausgedehnten Spaziergang, einfach mal rauskommen bewirkt Wunder.  Manchmal reicht auch schon ein kleiner Gang um den Block. Laufe doch einfach mal andere Wege als sonst. So entdeckst du Ecken, die du noch gar nicht kennst und bist damit abgelenkt.

Entspannung durch Meditation

Stressabbau AtemMax van den Oetelaar via Unsplash

Du musst nicht zum Buddha werden und 24 Stunden am Stück im Schneidersitz verbringen. Ein paar Minuten, eine ruhige Ecke, eine bequeme Position und schon bist du bereit für ein wenig Meditation. Du kannst selbst versuchen, dich zu entspannen, dich ans Meer oder auf eine grüne Wiese wünschen. Dir fehlt Ruhe und Fantasie? Greife zu einer Meditations-App. Mit nur wenigen Klicks kannst du deine Entspannungsreise beginnen, eine ruhige Stimme führt dich mit  unkomplizierten Anleitungen durch die Entspannungsphase. Für jede Situation gibt es andere Übungen. Schwirren dir etwa zu viele Gedanken im Kopf herum, wenn du kurz vor dem Einschlafen bist, dann lege dich entspannt hin und lausche der Stimme, die dich in den Schlaf redet. Stehst du vor einer schwierigen Prüfung und bist angespannt, dann wählst du eine Übung, die extra für „Angst-Situationen“ ausgelegt ist. Die meisten Apps erinnern dich auch daran, wann es Zeit ist, auf die Bremse zu treten.

Hier gehts zur App 7Mind: iOS / Android 
Hier gehts zur App Headspace (engl.): iOS / Android

Mal was gönnen

Gaaaaanz wichtig: Bei allem, was du im Alltag, im Job oder an der Uni so zu tun hast, darfst du nicht vergessen, dass du auch noch ein Leben neben all den Verpflichtungen hast. Verzichte lieber auf die ein oder anderen Dinge, trete kürzer und nehme dir eine Auszeit. Die kann je nach Stimmung und Typ anders aussehen, denn jeder holt sich woanders neue Energie. Einfach mal lecker Essen gehen, ein paar gute Drinks mit Freunden oder ein Tag in der Sauna – gönn dir.

Feierabend ist Feierabend

Na klar, wir alle lieben unser Handy und diesen Artikel liest du auch gerade darauf, vielleicht sogar kurz bevor du schlafen gehst. Doch genauso wie es normal ist, dass wir das Nachtlicht ausknipsen, sollten wir unser Handy aus- oder zumindest in den Flugmodus schalten. Ist deine Selbstdisziplin nicht groß genug, lege dein Handy in ein anderes Zimmer. Einen Wecker gibt es auch unabhängig vom mobilen Endgerät. Beobachte im Laufe des Tages mal dein Handy-Verhalten. Unsere ständige Erreichbarkeit führt immer mehr dazu, dass wir nicht abschalten können. Die App „Moment“ zeigt dir beispielsweise auf, wie viele Stunden am Tag du am Handy bist. Und du ehrlich bist, daddelst du häufig ja nur aus Langweile herum oder um noch mal nach Feierabend die Mails zu checken. Wenn du siehst, wie viel Zeit drauf geht, verzichte mal drauf und nehme dir lieber die Minuten für „einfach mal in die Luft starren“.

Hier gehts zur App „Moment“: iOS / Android