Mein Traumjob: Wie wirst du eigentlich… Barista?

Traumjob Barista

Es gibt so viele Jobs, die du heutzutage ausüben kannst, da fällt die Entscheidung schwer. Mache dich in der Serie „Mein Traumjob – Wie wirst du eigentlich …“ über viele interessante Berufe schlau, die dich inspirieren können. Ob Friseurin, Schreiner, Bloggerin oder Koch: Bestimmt ist ein Bereich für dich dabei, der dich auf die Idee bringt, diese berufliche Richtung einzuschlagen oder dich nachdenken lässt, dich auf etwas Neues einzulassen.

But first coffee? Für Tina heißt es „All day coffee“! Als Barista schlürft sie täglich mehrere Tassen des schwarzen Goldes, macht aber mit ihrer Latte Art auch die Gäste des Coffeeshops glücklich.

Wie wird man Barista? Wie war der Weg zu deinem jetzigen Job?
Eine Freundin von mir ist Barista und liebt ihren Job. Also hab ich mich auch beworben. Ich hab immer gerne Kaffee getrunken und dies mit dem Job zu verbinden, war für mich optimal. Ich wurde dann über mehrere Wochen eingearbeitet, bis ich alle Informationen und „Techniken“ zum Thema Spezialitäten Kaffee und Kaffeeaufbereitung- und Zubereitung erlernt hatte. Natürlich lerne ich immer noch von Tag zu Tag mehr und habe sehr viel Spaß und Interesse an dem Thema entwickelt! Dennoch finde ich den üblichen Gebrauch der Bezeichnung „Barista“ schwierig, da er die Person beschreibt, die hinter der Maschine steht und Kaffee zubereitet. In welchem Maße und vor allem in welcher Qualität und auf welchem Wissensstand dies jedoch geschieht, wird meiner Meinung nach außer Acht gelassen.

Was machst du den ganzen Tag?
Gäste beraten, bedienen, Kaffee zubereiten, sowohl Filterkaffee als auch an der Maschine,  abräumen und den Laden für jeden Gast sauber und ordentlich gestalten. Auch Geschirr reinigen, alles erneut auffüllen und immer wieder für Sauberkeit sorgen. Neben den üblichen To Dos fallen zudem noch organisatorische und logistische Aufgaben an.

Was ist das Beste an deinem Job?
Da gibt es nicht nur eine Sache, sondern sehr viele. Ich habe immer Spaß daran, zur Arbeit zu gehen. Unser Team versteht sich sehr gut und egal mit wem man arbeitet, es ist immer wie unter guten Freunden oder sogar wie in der Familie. Natürlich ist es auch mehr als vorteilhaft, dass ich mit Kaffee zu tun habe. Ich trinke den Tag über mehrere Tassen Spezialitätenkaffee. Und das ist zum Glück kein Kaffee von der Tankstelle, sondern richtiger Gaumenschmaus! Außerdem bin ich gerne im Austausch mit den Leuten, die in unseren Laden kommen. Es macht mir sehr viel Spaß, den Gästen einen wirklich guten Kaffee zuzubereiten und zu sehen, wie sie dann glücklich den Laden wieder verlassen.

Was ist das nervigste an deinem Job?
Das „Benehmen“ einiger Menschen. Manche Leute haben entweder keine Erziehung genossen oder sind einfach der Meinung, sie wüssten alles besser oder könnten tun und lassen was sie möchten. Diese Vorfälle sind zum Glück eher selten und die meisten Gäste sind sehr freundlich, sodass ich sie gerne bediene.

Wie ist die Bezahlung in deinem Job?
In meinem Job als Barista bekomme ich sehr faires Gehalt und natürlich auch das nette Trinkgeld der Gäste. Daher kann mich über nichts beschweren, da alles sehr fair und vernünftig geregelt ist.

Wie lange hat es gedauert um die Latte Art zu erlernen?
Latte Art ist das eine, Milchschäumen das andere. Es dauert bestimmt mindestens 2-3 Wochen, bis man kontinuierlich sehr gut Milchschäumen kann. Dies ist ja die Voraussetzung für Latte Art. Ohne guten Milchschaum gibts keine gute Latte Art. Für die Latte Art an sich, übe ich immer noch, denn ich möchte neue Motive erlernen! Ein Herz und ein Farnblatt lässt sich tatsächlich nicht mal so eben auf den Kaffee zaubern.

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